Sie sind hier: Startseite > Über uns > Mitglieder > Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker e.V.

Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker e.V.

Wer sind wir ?

Wir sind die Interessenvertretung der Familien mit psychisch erkrankten Familienmitgliedern. Wir vertreten die Interessen der erkrankten wie der nicht erkrankten Familienmitglieder.

Wir setzen uns ein für die Rechte psychisch erkrankter Menschen, insbesondere:

  • das Recht auf eine zeitgemäße medizinische Behandlung
  • das Recht auf gemeindenahe Wohn- und Arbeitsformen unter Berücksichtigung der jeweiligen speziellen Bedürfnisse
  • das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.

Wir unterstützen die Familien durch unser Beratungsangebot. Wir arbeiten mit den bestehenden Selbsthilfegruppen der Angehörigen zusammen und unterstützen die Bildung neuer Selbsthilfegruppen. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Kliniken fördern wir die Aufklärung der Öffentlichkeit über Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung psychischer Erkrankungen.

Was tun wir ?

  1. Wir beraten und informieren unsere Mitglieder und sonstige Interessenten über:
    • Fragen zu belastenden Alltagsproblemen, z.B. Geldsorgen, Wohnungsprobleme, seelische Belastungen und soziale Isolierung der Familien.
    • Fragen zur Sozialgesetzgebung, z.B. Kindergeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Schwerbehinderung. Fragen zur Betreuung und Versorgung der erkrankten Familienmitglieder, z.B. gesetzliche Betreuung, Erteilen einer Vollmacht, Patiententestament, erbrechtliche Fragen zur Versorgung eines Erkrankten nach Tod von Eltern oder Ehepartner.
    • Fragen zur Behandlung, z.B. zu speziellen Behandlungsangeboten, Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten.
    • Selbsthilfegruppen in der Nähe ihres Wohnortes
  2. Wir veranstalten regelmäßig Seminare für Angehörige und sonstige Interessenten zu obigen Themen
  3. Wir vertreten die Interessen der Familien und der Erkrankten in der Öffentlichkeit durch:
    • Mitarbeit in den psychosozialen Arbeitsgemeinschaften der Hamburger Bezirke und Zusammenarbeit mit den Trägern psychosozialer Versorgungseinrichtungen.
    • Mitarbeit in verschiedenen Gremien des Gesundheitswesens, z.B. Krankenhauskonferenzen.
    • Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen, Kontakt zu Behörden, Parteien und Verbänden der niedergelassenen Ärzte.
    • Mitwirkung bei medizinischen Kongressen und Fachveranstaltungen.
  4. Wir arbeiten über unseren Bundesverband überregional für die Durchsetzung unserer Interessen durch:
    • z.B. Mitarbeit in Ausschüssen zu Fragen der psychiatrischen Versorgung beim Gesundheitsministerium,
    • Kontakt zu politischen Parteien auf Bundesebene.

Was tun wir noch ?

  1. Wir bieten individuelle Gespräche und Beratungen zu allen Fragen und Problemen an, die sich durch die psychische Erkrankung eines Familienmitgliedes ergeben.
  2. Wir informieren unsere Mitglieder 4 - 5 mal im Jahr durch Rundbriefe, z.B. über Veranstaltungen im Raum Hamburg zu uns interessierenden Fragen, Neuigkeiten aus Politik und Rechtsprechung, Berichte über unsere Aktivitäten.
  3. Unsere Mitglieder erhalten 4 mal im Jahr die Zeitschrift “Psychosoziale Umschau“. Diese berichtet z.B. über Neuigkeiten aus Sozial- und Gesundheitspolitik, aktuelle Entwicklungen in der Psychiatrie, Mitteilungen der Verbände der Angehörigen und der Psychiatrieerfahrenen.