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Projekt: Mitmischen – Information, Beteiligung, Politik

Der Artikel 4 der UN – Behindertenrechtskonvention (UN – BRK) fordert die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gestaltung von Gesetzen und Rechtsvorschriften, die sie selbst betreffen. Um dem gerecht zu werden, hat die LAG im April 2011 eine dreijährige Projektstelle gestartet. Thematisch beschäftigt sie sich mit der Partizipation von Menschen mit Behinderung an der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe in Hamburg. Mit dem Projekt Mitmischen wird Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen mit mehrfachen Behinderungen eine Teilhabe am Umgestaltungsprozess der Eingliederungshilfe ermöglicht.

Hierfür wird ein Info-Stammtisch eingerichtet, der einmal im Monat stattfinden wird. Dort wird es Informationen zu den geplanten Neuerungen in der Eingliederungshilfe geben. Wir wollen darüber diskutieren, inwieweit sich die Änderungen positiv oder negativ auf die Lebensbereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit auswirken. Auch die Umsetzung des Wunsch- und Wahlrechtes wird ein Thema sein. Der Info- Stammtisch richtet sich vor allem an Menschen mit Lernschwierigkeiten und mehrfacher Behinderung. Die Themen werden daher in Leichter Sprache erklärt und diskutiert. Auch die Informationsmaterialien werden in Leichter Sprache aufgearbeitet. Der Stammtisch findet jeden ersten Mittwoch im Monat statt.

Zu den einzelnen Themen werden in festen Arbeitsgruppen gemeinsam Standpunkte und Stellungnahmen erarbeitet. Diese werden dann in den jeweiligen Gremien, entweder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Arbeitskreises oder von der Projektleiterin, vorgestellt.

Mitmischen wird von einer Projektgruppe begleitet und unterstützt. In der Projektgruppe sind Mitglieder der Interessenvertretung und Selbsthilfe in Hamburg vertreten. Sie diskutiert über die aktuellen Änderungen in der Behindertenpolitik,beobachtet die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe in Hamburg und setzt sich damit kritisch auseinander.

Die Projektstelle beinhaltet zudem ein Beratungsangebot "Wohnen für Menschen mit Behinderung". Durch die ehemalige Beratungsstelle Ambulantisierung der LAG ist der Bedarf der trägerunabhängigen Beratung im Bereich "Wohnen für Menschen mit Behinderung" deutlich geworden. Die Beratung richtet sich an Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen, gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer sowie Interessenvertretungen. Im Rahmen der Beratungsstelle werden feste Sprechzeiten angeboten, aber auch Besuche in Wohnungen und Einrichtungen sind auf Wunsch hin möglich.

Kontakt

Das Projekt ist beendet.