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Die Patienten-Initiative e.V.

Die Patienten-Initiative ist ein Beispiel dafür, dass auch kleine Organisationen im Gesundheitswesen viel bewirken können. Dies geschieht bei der Patienten-Initiative seit über 33 Jahren mit wenig Mitteln, aber dafür mit viel Herzblut und persönlichem Engagement. Der Verein wurde als Zusammenschluss geschädigter Patientinnen und Patienten gegründet, um sich gegenseitig zu unterstützen und die Interessen gegenüber den Akteuren im Gesundheitswesen zu vertreten. Wir haben den sog. „Bernbeck-Skandal“ aufgedeckt und geholfen, dass die betroffenen Patienten ihre Ansprüche durchsetzen konnten. Gleichzeitig haben wir uns erfolgreich für strukturelle Verbesserungen eingesetzt.

Kernaufgabe war in den ersten Jahren die Patientenberatung und projektbezogen sind dann andere Themen dazugekommen. So waren wir mit der Patienten-Initiative im Krankenhaus [PI(K)] an der Etablierung leicht zugänglicher Wege zur Klärung von Patientenbeschwerden im Krankenhaus beteiligt und waren für 10 Jahre vor Ort in mehreren Kliniken tätig. Wir haben in der ambulanten und stationären Altenhilfe an Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung gearbeitet. Wir sind eine der „benannten Organisationen“ in der Patientenbeteiligung und in einigen Gremien der Gesundheitsversorgung aktiv.

Wir waren 10 Jahre Träger der regionalen Beratungsstelle im Verbund „Unabhängige Patientenberatung Deutschland gGmbH“ - UPD. Leider wurden die Mittel für den Betrieb der UPD neu vergeben und wir mussten Ende 2015 die Beratungsstelle schließen.

Seit einigen Jahren setzen wir uns für das Thema Barrierefreiheit in der gesundheitlichen Versorgung ein. Wir haben Daten zur Barrierefreiheit in Hamburger Krankenhäusern erhoben und Verbesserungen angeregt. Derzeit arbeiten wir zusammen mit KISS Hamburg und der Förderung der AOK Rheinland/Hamburg daran, Informationen zur Barrierefreiheit in Hamburger Arztpraxen zu sammeln. Diese Bestandsaufnahme soll dann online verfügbar sein, sodass jede/r für besondere Bedarfe geeignete Praxen suchen kann.

Geplant ist, die Beratung bei vermuteten Behandlungsfehlern wieder aufzunehmen und zwar für Patientinnen und Patienten, die tatkräftige Begleitung zur Klärung benötigen und finanziell nicht in der Lage sind, sich anwaltlich vertreten zu lassen.