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Deutsche Schmerzhilfe e.V., Hamburg

Die Deutsche Schmerzhilfe e.V., Hamburg (DSH) ist ein als gemeinnützig anerkannter eingetragener Verein, der 1978 in Hamburg gegründet wurde und dort auch noch seinen Sitz hat. In der DSH haben sich Patienten, Angehörige, Ärzte, Apotheker, Psychologen und Angehörige weiterer Heilberufe sowie verschiedene Institutionen zusammengefunden um die desolate Versorgungssituation chronisch schmerzkranker Menschen zum Positiven zu verändern. Der Bundesverband Deutsche Schmerzhilfe e.V., der 1988 gegründet wurde, ist der Zusammenschluss der Landes- und Regionalverbände.

Die Entwicklung der Schmerztherapie wird von der Deutschen Schmerzhilfe e.V. mit Ihren ärztlichen Mitgliedern aktiv begleitet und in vielen Bereichen maßgeblich geprägt und vorangetrieben. Mit Hilfe der seit 1981 bestehenden Vereinszeitung „Die Schmerzhilfe", über unser Internetangebot und auch im persönlichen Kontakt über Telefon, Brief und Email werden Betroffene genauso wie Therapeuten mit Informationen über neue und bewährte Therapie- und Diagnosemöglichkeiten versorgt. Damit auch aktuelle Forschungsergebnisse in diesem Informationsfluss nicht zu kurz kommen, besteht eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen nationalen und internationalen Fachgesellschaften.

Bundesweite Aktionen, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, gehören genauso wie lokale Veranstaltungen im Rahmen von Fortbildungen für Fachleute und Patientenveranstaltungen wie dem Deutschen Kopfschmerztag ebenfalls zu unserer Informationsarbeit.

Neben diesem mehr allgemein gehaltenen Informationsfluss bietet die DSH eine individuelle Betreuung für ihre Mitglieder an. Diese Hilfe und Unterstützung in der persönlichen Schmerzsituation und bei ihrer Bewältigung ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit.

Ein altbewährtes Hilfsmittel bei der Suche nach einem passenden Schmerztherapeuten ist unser Schmerzfragebogen. Auf der Grundlage des ausgefüllten Fragebogens wird der passende Therapeut bestimmt und gleichzeitig eine umfassende Zusammenstellung der Beschwerden und der bisherigen Therapien erstellt. Auch wenn uns aus rechtlichen Gründen eine schriftliche Interpretation der medizinischen Angaben nicht gestattet ist, kann diese Zusammenfassung für den neuen Schmerztherapeuten eine echte Hilfe sein. Für Mitglieder ist die Bearbeitung des Fragebogens kostenlos, ansonsten bitten wir um Erstattung der Selbstkosten in Höhe von 15 €. Der Fragebogen ist - zusammen mit allen notwendigen Informationen - unter http://www.schmerzhilfe.de/ zu finden oder kann in der Geschäftsstelle abgefordert werden.

Für Betroffene, die sich selbst informieren oder aktiv ihre Behandlung unterstützen möchten, haben wir eine Liste von uns geprüfter und für gut befundener Medien zusammengestellt. Bilder und Beschreibungen der Broschüren, Bücher, Audio-CDs und Videos haben wir unter http://www.schmerzhilfe-shop.de/ zusammengestellt. Für die meisten Audio-CDs liegen zusätzlich Hörproben vor. Besonders hervorzuheben ist hierbei sicherlich das Kindermigränetagebuch, das von der DSH herausgegeben wird. Natürlich können alle Artikel unter der angegebenen Internetadresse und in unserer Geschäftsstelle auch gleich bestellt werden.

Der dritte Pfeiler der Vereinsaktivität ist die Mitarbeit in Organisationen der Selbsthilfearbeit auf Bundes- und Landesebene und die Betreuung lokaler Selbsthilfegruppen. Die DSH ist Mitglied der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V.. Im Rahmen der Mitgliedschaft in diesen beiden Verbänden hat die DSH die Möglichkeit, sich zu gesundheits- und sozialpolitischen Themen zu Wort zu melden. Auf der lokalen Ebene betreut die DSH diverse Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland und im angrenzenden Ausland. Für SchmerzSelbsthilfeGruppen haben wir im Internet unter http://www.selbsthilfegruppen.net/ ein spezielles Informationsangebot zusammengestellt, das allgemein zugänglich ist. Dort können per Formular auch die Kontaktdaten der nach Postleitzahlen geordneten Gruppen abgefordert werden. Für unsere Gruppenleiter haben wir im Internet eine spezielle Arbeitsplattform realisiert. Für alle, die aus welchen Gründen auch immer, nicht die Möglichkeit haben, in einer Selbsthilfegruppe mitzuarbeiten, haben wir mit dem Schmerzhilfe-Forum unter http://www.schmerzhilfe-forum.de/ die Möglichkeit geschaffen sich trotzdem mit anderen Betroffenen und auch Angehörigen auszutauschen.

In den letzten Jahren bahnt sich langsam aber sicher eine Veränderung im Selbstverständnis chronisch kranker Menschen an. Die Tendenz geht eindeutig weg vom „passiven nur Patient sein" hin zum aktiven Menschen, der trotz Handicap ein seinen Möglichkeiten entsprechendes erfülltes Leben führt. Hierfür ist es aber erforderlich, dass man nicht nur Therapieempfänger ist, sondern als Betroffener Verantwortung für sich selbst übernimmt und praktisch zum Manager der eigenen Erkrankung wird. Besonders im Wiedererlangen der Lebensqualität liegt für viele Betroffene ein erhebliches Verbesserungspotenzial. Die Unterstützung unserer Mitglieder beim Wandel vom „passiven Patienten" zurück zum „aktiven Menschen", sieht die DSH auch für die nächsten Jahre als vordringliche Aufgabe und Hauptziel an.

Weitergehende Informationen über die DSH sind genau wie Satzung, Beitragsordnung und Mitgliedsantrag im Internet unter http://www.schmerzhilfe.de/ zu finden oder können in unserer Geschäftsstelle angefordert werden.