Unser Vorstand
Die Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (LAG Hamburg) ist ein Zusammenschluss von mehr als 60 Vereinen, Verbänden, und Selbsthilfeorganisationen von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.
Die LAG Hamburg setzt sich für die Rechte, die Teilhabe und die Interessen ihrer Mitglieder und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Hamburg und bundesweit ein.
Der ehrenamtliche Vorstand vertritt die LAG Hamburg gegenüber Politik, Verwaltung, Behörden, Medien und der Öffentlichkeit.
Zu seinen zentralen Arbeitsfeldern gehören Barrierefreiheit, Inklusion, Mobilität, Bildung, Frühförderung, Gesundheit, Pflege, Selbstbestimmung.
Seit Februar 2024 besteht der Vorstand der LAG Hamburg aus sechs gewählten Mitgliedern:
- Heiko Kunert (Vorstandsvorsitzender)
- Jurand Daszkowski
- Kerrin Stumpf
- Christine Gerstner
- Matthias Mollenhauer
- Alexander von Meyenn
Aufgaben des Vorstands
Unser ehrenamtlicher Vorstand hat zahlreiche Aufgaben. Dazu gehören zum Beispiel:
- Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft
- Strategische Ausrichtung der LAG
- Mitwirkung an mehr als 60 Gremien, Arbeitsgruppen und anderen Beteiligungsformaten
- Erstellung von Stellungnahmen und Positionspapieren
- Maßgebliche Interessenvertretung nach dem SGB IX
- Organisation der Patientenvertretung auf Landesebene.
Der Vorstand versteht sich als zentrale Stimme der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen und deren Angehörigen in Hamburg.
Kerrin Stumpf
Mein Name ist Kerrin Stumpf. Ich engagiere mich in der LAG Hamburg für Teilhabe, Inklusion und Barrierefreiheit.
Meine Themen als Mutter eines Mannes mit Behinderung sind bedarfsdeckende Assistenz, gesundheitliche Versorgung, Bildung, Vernetzung, Frühförderung und die Unterstützung pflegender Angehöriger.
Im schönen aber barrierereichen Hamburg gehört zur Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung und ihren Familien immer auch der Einsatz für Barrierefreiheit.
In dieser Amtszeit ist die Stärkung der errungenen Rechte sehr wichtig: Die Umsetzung der UN-BRK ist noch nicht ansatzweise erreicht und darf jetzt nicht in Frage gestellt werden.
Ich setze mich dafür ein, dass die LAG Hamburg politisch ein starker Interessenvertreter ist, der gehört wird und Entwicklungen mitprägt.
Inklusion bedeutet für mich persönlich der Weg zur vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe von allen Menschen in allen Bereichen des Lebens.
Jurand Daszkowski
Ich engagiere mich im Vorstand der LAG Hamburg, weil ich aus eigener Betroffenheit mich für die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderungen einsetzen will.Die LAG ist der Dachverband für verschiedene Verbände von Menschen mit Behinderungen,ihre Angehörigen und Freunde und die Vielfalt der LAG trägt wesentlich zu ihrer Stärke bei.
Besonders wichtig sind für mich die Themen: Barrierefreiheit, insbesondere auch in der gesundheitlichen Versorgung , Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention in Hamburg und nicht zuletzt soziale Kürzungen und zunehmende Bedrohung für Demokratie und für die Rechte und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen.
Ich möchte bis zum Ende meiner Amtszeit 2027 erreichen dass zumindest die schlimmsten Einschnitte und Streichungen in Hamburg noch abgewendet werden können.
Für die weitere Zukunft wünsche ich mir wesentliche Fortschrittte bei der Inklusion Teilhabe und Barrierefreiheit in allen relevanten Bereichen und dabei auch gleichberechtigte Berücksichtigung von Menschen die besonders vulnerabel und benachteiligt sind.
Alexander von Meyenn
Hallo, mein Name ist Alexander von Meyenn. Ich bin Vorstandsmitglied der LAG, in der Funktion als Beisitzer.
Mein Aufgabenbereich bezieht sich vornehmlich auf die Gruppe der hörbeeinträchtigten Menschen, d.h. Gehörlose, Spätertaubte, Schwerhörige und Taubblinde, für die ich mich engagiere und deren Interessen ich im gesamten Hamburger Stadtgebiet vertrete.
Hierzu zählen insbesondere der Abbau oder die Verringerung von bestehenden Barrieren, beispielsweise im Hamburger Nahverkehr. Hier ist für uns das Zwei-Sinne-Prinzip wichtig, dass Informationen nicht nur akustisch, sondern auch visuell wahrgenommen werden können.
Ein weiterer Bereich ist das Engagement für die gesellschaftliche Teilhabe in Hamburg, wie Veranstaltungen, bei denen die Betroffenen ebenfalls barrierefreie Kommunikationsmöglichkeiten wie Dolmetscheinsatz, Verschriftlichung oder Untertitelung etc. erhalten sollen.
Ein weiterer Punkt sind Unterstützungsangebote, die soziale Fragen betreffen, beispielsweise bei Vorliegen psychischer Probleme, finanzieller Sorgen und Schwierigkeiten bei der Antragsstellung und vieles mehr.
Natürlich engagieren wir uns im Vorstand gemeinsam als Team, ich bin kein Einzelkämpfer. Wir unterstützen uns gegenseitig und auch die unterschiedlichen Interessen und Perspektiven der anderen Mitglieder - zum Wohl aller in Hamburg lebenden Menschen mit Behinderungen.